Universität Hildesheim
Stiftung des öffentlichen Rechts
Im Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft, Abteilung Kunstwissenschaft des Fachbereichs 2 „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Eine anschließende Entfristung auf Basis einer Zielvereinbarung (Zielvereinbarung mit Anschlusszusage) wird angestrebt. Das Lehrdeputat beträgt 4 LVS, nach der etwaigen Entfristung 10 LVS.
Integration der Forschungsstelle in bestehende Forschungsschwerpunkte:
Eingebunden in das übergreifende Forschungsfeld „Geschichte und Theorie der ästhetischen und kuratorischen Bildpraxis in der Moderne und Gegenwart“ der Abteilung Bildende Kunst und Kunstwissenschaft, ist die Ausstellungs- u. Vermittlungspraxis und ihre Historiographie, in enger Verknüpfung mit der künstlerischen Praxis des 20./21. Jahrhunderts Untersuchungsgegenstand der Qualifizierungsstelle.
Forschungsschwerpunkte der Postdoc-Stelle sind
Weiterführend ergeben sich daraus Anknüpfungen an aktuell im Fach Kunstwissenschaft relevante Forschungsfelder zu
Die Qualifizierungsstelle (PostDoc) trägt zur Internationalisierung und Anschlussfähigkeit der Forschung des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft an die aktuelle kultur- und kunstwissenschaftliche Diskussion bei. Ihr Forschungsprogramm kann in enger Kooperation mit der bestehenden Professur (Lange) der Abteilung Kunstwissenschaft erfolgen, deren Gegenstandsbereiche die Erforschung von bildkünstlerischen Visualisierungen von Zeit, Geschichte, Wissen und Ereignis sowie Aneignung und Re-formulierung ästhetischer Praktiken westlicher Kunst, Kultur und Ausstellungsregime als de-kolonialen ästhetischen Praxis umfassen.
Die beschriebene Forschungsausrichtung ist eine notwendige und wichtige Ergänzung des transdisziplinären, fachbereichsübergreifenden Forschungsschwerpunkts „Transformationen der Wissensordnungen“: Als kritische methodische Erforschung von kuratorischen Praxen zielt ihr Beitrag auf eine Untersuchung des kritischen Umgangs mit Zeit-, Geschichts- und Wissensmodellen in der bildenden Kunst wie auch in performativen Prozessen der Vergegenwärtigung, Reproduktion und Vermittlung ab. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der diskontinuierlichen Geschichte marginalisierter Gruppen (sei es durch ihr Geschlecht, ihre Sexualität, ihre soziale Herkunft oder ihre nicht-westliche geographische Herkunft), um daraus resultierende Transformationen der Wissensordnungen zu untersuchen.
Als familiengerechte Hochschule bieten wir ein abwechslungsreiches, interdisziplinäres Aufgabenspektrum, flexible Arbeitszeiten, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen und eine Jahressonderzahlung im Rahmen des TV-L. Es erwartet Sie ein dynamisches, engagiertes und aufgeschlossenes Team.
Die Universität Hildesheim legt Wert auf Gender- und Diversitykompetenz.
Die Universität Hildesheim will die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders fördern. Daher strebt sie eine Erhöhung des im jeweiligen Bereich unterrepräsentierten Geschlechts an.
Bewerbungen von Bewerber*innen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für im Ausland erworbene Hochschulabschlüsse wird vor der Einstellung eine Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) als Nachweis über die Gleichwertigkeit benötigt. Bitte beantragen Sie diese ggf. rechtzeitig. Nähere Informationen finden Sie unter https://zab.kmk.org/de/zeugnisbewertung.
Für Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Thomas Lange per E-Mail langeth@uni-hildesheim.de gern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung über unser Karriereportal (siehe unten) bis zum 28.04.2026.